Ärger beim Frühstück?

Wir fahren morgens zur Arbeit, durchqueren die halbe Stadt, steigen aus dem Auto oder vom Rad und können uns kaum erinnern welche Ampel rot geschaltet war und welche grün. Wo haben wir gewartet? Wie sah es dort aus? Welches Licht fiel auf die Straße? Querten Fußgänger die Ampel? Stattdessen waren wir in Gedanken versunken, vielleicht sogar emotional engagiert – wir haben uns beim Frühstück geärgert – oder wir haben mit einem Gefühl der Anspannung überlegt, wie wir das Pensum in dieser Woche schaffen. Dies ist zur eingefleischten Gewohnheit geworden, die sich verselbstständigt hat und selbst dann greift, wenn es keinen Ärger beim Frühstück gab und das Pensum der Woche sehr gut zu schaffen ist.

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