Neugier statt Angst

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In Paris unterwegs zu sein fühlt sich an, wie auf einem Flughafen von einer Sicherheitskontrolle zur nächsten zu gehen. Fototasche öffnen, Jacken- und Hosentaschen leeren. Du gehst durch die Schranke, vorbei an der Security, und weißt genau dass jederzeit vor oder hinter dir alles komplett abgeriegelt werden kann. Ich habe immer das Bedürfnis mich zu bedanken. Sie machen ja auch nur ihren Job. Was für ein Gegensatz zur Stimmung der Bilder von Frida Kahlo und den anderen „Mexique“ die ich im Inneren des Grande Palais sehe.
Schranken an der Metro, raumhohe Drehkreuze. Sehr junge Gesichter mit sehr großen Waffen vor öffentlichen Gebäuden. Ich erwische mich bei dem Gedanken, dass falls etwas passiert, ich mir wünsche sofort tot zu sein, nicht verletzt. Und dann setze ich meine Wege fort in dieser riesigen, so schnellen Stadt in der jeder bei rot über die Ampel geht und fährt. „Die größte Gefahr sind die Pokémon-Go Spieler.“ geben mir meine Freunde mit auf den Weg. Sie werden in dich hineinlaufen, wenn du fotografierst. Ich mag diesen Humor. Eine Freundin, die in Tel Aviv lebte hat bereits vor vielen Jahren berichtet, wie sie einen Umgang mit ihrer Angst fand, ohne die Stadt zu vermeiden.

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