Heidelberg – hellhellhell

Heidelberg. Ich verbringe hier die vermutlich heißesten Tage des Jahres und leite den Workshop ‘Das gute Auge öffnen’ im Rahmen der Heidelberger Sommerschule der Fotografie des dpunkt Verlages. Technikaffin sind die Teilnehmer*innen und ebenso abenteuerlustig sich auf die Wahrnehmungsübungen der kontemplativen Fotografie einzulassen. Ich mag diese Mischung sehr! Unser Ort ist das Atelier von Andreas Kurus, früher war es eine kleine Halle. Hier wurde im 19. Jahrhundert Turnen, Tanzen und Fechten geübt. Das Licht drängte durch die schweren Vorhänge. Wir genießen es, der Hitze von mehr als 37 Grad entfliehen zu können. Am Morgen mischt sich der Gesang des  Gottesdienst der Kirche ein. Hören mischt sich mit Sehen.
“Die Übungen haben mein Sehen völlig verändert.” sagt später einer der Teilnehmer. Und ein anderer empfindet sie auch als eine Schulung seiner Kreativität. Mich freuen diese Rückmeldungen. Staunen statt denken war einer meiner Leitsätze in der Vorbereitung dieser Tage. Ich wünsche den Teilnehmern, dass sie die Impulse, die sie beschreiben, in ihren fotografischen Alltag mitnehmen.

Sonne
helle.
Helle
hellhellhell

Diese Gedichtzeilen, die ich in der Gesamtausgabe der Heidelberger Dichterin Hilde Domin finde, könnten der Titel der Licht- und Schatten Bilder sein, die an diesem Wochenende entstanden.

Klick auf das erste Bild, um die Bilder groß anzuschauen.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *